Wand streichen: Kosten selbst machen vs. Maler
Was es kostet, eine Wand oder ein Zimmer zu streichen, selbst oder vom Maler, und wie du die Kosten mit der echten Streichfläche berechnest.
Die Kosten fürs Wandstreichen hängen vor allem von zwei Dingen ab: wie viele Quadratmeter tatsächlich gestrichen werden und ob du selbst streichst oder einen Maler beauftragst.
So rechnest du beide Varianten durch.
1. Streichfläche ermitteln
Wandfläche = Raumumfang × Raumhöhe, minus rund 1,9 m² pro Tür und 1,5 m² pro Fenster. Ein Zimmer mit 4 × 3,5 m und 2,5 m Höhe hat etwa 34 m² Wand, plus 14 m² Decke.
2. Selbst streichen
- Farbe: Streichfläche × Anstriche ÷ Ergiebigkeit. Der Farbrechner zeigt Liter, Eimer und Kosten, wenn du deinen Eimerpreis eingibst.
- Zubehör: Rolle, Pinsel, Abdeckfolie, Malerkrepp, Spachtelmasse. Einmalig, oft für mehrere Räume nutzbar.
- Zeit: ein Zimmer an einem Wochenende ist realistisch, inklusive Abkleben.
3. Vom Maler streichen lassen
Maler rechnen meist pro m² Streichfläche ab. Was den Preis beeinflusst:
- Vorarbeiten: Spachteln, Schleifen, Grundieren, Raufaser.
- Decke mitstreichen, Raumhöhe, Möbel.
- Farbqualität und Farbwechsel (dunkel auf hell braucht mehr Anstriche).
- Region und Mindestauftrag.
Hol dir mehrere Angebote und vergleiche sie pro m² Streichfläche.
Spartipps
- Möbel selbst ausräumen und abdecken.
- Gleiche Farbe in Flur und Wohnzimmer spart Anstriche.
- Größere Eimer sind pro Liter meist günstiger.